Hinweise – in loser Folge – auf Neuerscheinungen, Tagungen, Weiterbildung, etc.
Neuerscheinungen
2012
Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie
Zur Theorie und Praxis von Literaturausstellungen
Hg. von Anne Bohnenkamp u. Sonja Vandenrath
Göttingen 2012, 288 S., Ill.
ISBN 978-3-8353-0796-4
Literaturhäuser, Archive und Bibliotheken setzen zunehmend auf Ausstellungen als Medium der Präsentation literarischer Texte und ihres Umfeldes. Das Spektrum reicht von der klassischen Vitrinen- bis hin zur opulenten Multimediaschau. In dem reich bebilderten Sammelband betrachten namhafte Experten das Phänomen “Literaturausstellung” unter kultur-, literatur- und medienwissenschaftlichen Gesichtspunkten.
Daneben präsentieren Kuratoren und Gestalter unter anderem folgende Ausstellungen: James Joyce und William Butler Yeats (Dublin 2004 und 2006); Sigmund Freud (Berlin 2006); Arno Schmidt (Marbach 2006) Arthur Schnitzler (Wien 2006); Robert Walser (Frankfurt, Berlin, Prag, Bern 2006/2007); Samuel Beckett (Paris 2007);Walter Kempowski (Berlin 2007); Pier Paolo Pasolini (Zürich, Berlin 2009).
In einem dritten Teil wird die 2010 im Frankfurter Goethe-Haus gezeigte Ausstellung “Wie stellt man Literatur aus? Sieben Vorschläge zu Goethes ‘Wilhelm Meister’” dokumentiert, die das Spektrum der Möglichkeiten auf professionellem, diskursivem und kreativem Niveau experimentell erkundschaftet.
Mit Beiträgen von: Sabiene Autsch, Luca Crispi, Bernhard Dotzler, Bernhard Echte, Rose Epple, Aris Fioretos, Susanne Fischer, Friedrich Forssman, Heike Gfrereis, Roman Hess, Peter Karlhuber, Andreas Käuser, Diethard Keppler, Heinz Kriesi, Nathalie Léger, Nicola Lepp, Christian Metz, Evelyne Polt-Heinzl, Ulrich Raulff, Simone Schmaus, Erhard Schütz, Peter Seibert, Detlef Weitz, Uwe Wirth, Sabine Wolf
2011
Die Stadt und ihr Gedächtnis
Zur Zukunft der Stadtmuseen
Hg. von Claudia Gemmeke u. Franziska Nentwig
Bielefeld 2011, 172 S.
(Schriften zum Kultur- und Management)
ISBN 978-3-8376-1597-5
Der Lebensraum Stadt verändert sich und mit ihm seine museale Repräsentation. Die Notwendigkeit, diese jüngeren Entwicklungen dar- und auszustellen, fordert das Stadtmuseum heraus, ebenfalls in Bewegung zu kommen und andere Akzente in der Präsentation von Stadtgeschichte zu setzen.
Dass und in welcher Weise dies geschehen kann, zeigen die Beiträge des Bandes auf. Dabei entsteht ein plastisches Bild des Stadtmuseums der Zukunft.
Tagungspublikation der gleichnamigen Veranstaltung des Stadtmuseums Berlin 2009.
Nachhaltige Entwiclung in Kulturmanagement und Kulturpolitik
Ausgewählte Grundlagen und strategische Perspektiven
Hg. von Patrick S. Föhl, Patrick Glogner-Pilz, Markus Lutz, Yvonne Pröbstle
Wiesbaden 2011, 289 S.
ISBN 978-3-531-17353-5
“Grundorientierung Zukunft” lautet das Leitbild des Sammelbandes, der sich mit dem Thema der nachhaltigen Entwicklung in Kulturmanagement und Kulturpolitik auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die “Nachhaltigkeitsdiskussion” – obgleich in vielen gesellschaftlichen Bereichen schon eine Selbstverständlichkeit – für den Kulturbetrieb erst noch entdeckt werden muss. Dementsprechend widmen sich die Herausgeber und Autoren zunächst den theoretischen Grundlagen des Begriffs “Nachhaltigkeit” und seiner Relevanz in kulturmanagerialen und kulturpolitischen Kontexten. Darauf aufbauend werden strategische Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung des Kulturbetriebs anhand ausgewählter Bereiche – wie zum Beispiel Besucherorientierung, Kulturfinanzierung und Evaluation – aufgezeigt und diskutiert.
Die Praxis der Ausstellung
Über museale Konzepte auf Zeit und auf Dauer
Hg. von Tobias G. Natter, Michael Fehr, Bettina Habsburg-Lothringen
Bielefeld 2011, 280 S.
(Schriften zum Kultur- und Management)
ISBN 3-8376-1862-5
Welche Konzepte und Erzählformen bestimmen heute Dauer- und Sonderausstellungen? Wodurch unterscheiden sie sich und wie greifen sie ineinander? Was bedeuten ständige und temporäre Ausstellungen für die Identität und öffentliche Wirkung eines Hauses? Die Praxis zeigt, dass die Grenzen zwischen beiden Formaten zunehmend verschwimmen: Dauerausstellungen wirken beschleunigt und instabiler, während Sonderausstellungen in neuer Weise mit dem eigenen Sammlungsbestand arbeiten und Altbekanntes neu befragen. Der Band diskutiert diese aktuellen Fragestellungen anhand theoretischer Überlegungen und konkreter Beispiele aus der Praxis.
Sicherheit für Kulturgut!
Innovative Entwicklungen und Verfahren, neue Konzepte und Strategien
Hg. von Hartmut John und Susanne Kopp‑Sievers
Bielefeld 2011, 167 S., Ill.
(Schriften zum Kultur- und Musemsmanagement)
ISBN 3‑993127‑68‑8
Es wird immer deutlicher, dass die Lebensdauer von Kunst- und Kulturgut durch die Schaffung konservatorisch und sicherungstechnisch optimierter Umweltbedingungen gezielt beeinflusst werden kann. Inzwischen hat sich allerdings die Sicherheitstechnik für kulturelles Sammlungsgut zu einem komplexen, schwer überschaubaren Fachgebiet entwickelt, das sich Laien nicht mehr ohne Weiteres erschließt. Der vorliegende Band vermittelt einen Überblick über diese Thematik und gibt praktische Handreichungen zur Sicherung des eigenen Kunst- und Kulturguts.
Museumsshop-Management
Einnahmen, Marketing und kulturelle Vermittlung wirkunsvoll steuern. Ein Praxis-Guide
Hartmut John, Peter Leimgruber
Bielefeld 2011, 344 S., zahlr. Ill
(Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
ISBN 978-3-8376-1296-7
Obwohl kommerzielle Warenangebote die älteste »Nebeneinnahme« der Museen sind, stellen sie bislang erst für wenige Häuser eine lukrative Einnahme- und Finanzierungsquelle dar. Zu selten gelingt es, das Warenangebot überzeugend und wirkungsvoll in ein zeitgemäßes, strategisch ausgerichtetes Museumskonzept einzupassen, das den Museumsshop in den perspektivischen Zielsetzungen und im Museumsmanagement verankert und einen essentiellen Beitrag zur Profilierung und zum Markenaufbau leistet.
Wie integriert man das Aufgabenfeld wirkungsvoll in den Museumsbetrieb? Wie wird der Shop zum unverzichtbaren Leistungsträger der Museumsarbeit?
Im Zentrum dieses Praxis-Guides steht die verständliche und systematische Vermittlung des betriebswirtschaftlichen Know-hows, das unverzichtbar ist für ein professionelles Produktangebot und die profitable Führung von Museumsshops. Auch andere wichtige Themen – z.B. Integration ins Museumskonzept, Shop-Gestaltung, effektive Marketing- und Promotionsmaßnahmen oder Fragen zur Organisations-, Rechts- und Betriebsform – werden nicht vernachlässigt.
Die Leser lernen die aktuellen Leistungsstärken und -schwächen des Shop-Angebots anhand aussagekräftiger Vergleichsgrößen zu identifizieren; Optimierungsfelder wie Sortiment, Preise, Erscheinungsbild, Service u.a. genau zu durchleuchten; strategische Alternativen wie konzeptionelle Neuausrichtung oder Erweiterung (z.B. Online-Museumsshop) in den Planungshorizont einzubeziehen.
Lernort Literaturmuseum
Beiträge zur kulturellen Bildung
Hg. von Burckhard Dücker und Thomas Schmidt
Göttingen 2011, 184 S.
ISBN 978-3-8353-0848-0
Einem ebenso genuinen wie gefährdeten Ort kultureller Bildung nähert sich dieser Band aus kulturwissenschaftlicher, pädagogischer, psychologischer, schul- und museumspraktischer Sicht.
Vor dem Hintergrund von Medienrevolution, Bildungsreform und Integrationsdebatte fragt der Band nach der theoretischen Reichweite und der praktischen Machbarkeit einer Einbindung des Literaturmuseums in die Schulcurricula. Darüber hinaus untersuchen die Autoren die Bedingungen, unter denen Dichterhäuser und literarische Ausstellungen überhaupt Orte kultureller Bildung bleiben können. Der Band profitiert dabei vom produktiven Austausch kulturwissenschaftlicher, museologischer, pädagogischer und psychologischer Perspektiven. Die Anwendungsbeispiele verweisen auf langjährige Erfahrungen und gegenwärtige Projekte verschiedener Museen, umfassen Bildungsgänge vom Kindergarten bis zum Gymnasium und schließen – am Beispiel des Marbacher Literaturmuseums der Moderne – auch die Sonderschulpädagogik ein. Die einzigartige Literaturlandschaft Baden-Württembergs bildet den empirischen Hintergrund, der Band nimmt jedoch Bildungspläne und literarische Räume der ganzen Bundesrepublik in den Blick.
2010
Das Schau‑Depot
Zwischen offenem Magazin und Inszenierung
Hg. von Tobias G. Natter, Michael Fehr, Bettina Habsburg‑Lothringen
Bielefeld 2010, 171 S., Ill.
ISBN 978‑3‑8376‑1616‑3
Wann und warum werden museale Magazine als eigene Funktions- und Bauteile von Museen erstellt? In welchem Verhältnis stehen Schaudepots zu den übrigen Formen der musealen Präsentation? Nach welchen Kriterien können Objekte in ihnen geordnet werden? Wie ist der gegenwärtige Trend, die Magazine zu öffnen, museologisch einzuordnen? Die Beiträge im Band stellen sich diesen Fragen und verknüpfen dabei grundsätzliche museologische Überlegungen mit konkreten Beispielen aus der Praxis. Dokumentation der Fachtagung “Die Ordnung der Dinge: das Schaudepot”, 4. März 2010 in Bregenz im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Relaunch. Das Museum Neu Denken”, die das Vorarlberger Landesmuseum anlässlich seiner inhaltlichen und baulichen Neukonzeption in Zusammenarbeit mit der Museumsakademie Joanneum und dem Institut für Kunst im Kontext, UDK Berlin, organisierte.
Museumsanalyse
Methoden und Konturen eines neuen Forschungsfeldes
Hg. v. Joachim Baur
Bielefeld 2010, 287 S.
(Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
Wie lassen sich Museen wissenschaftlich untersuchen? Welche methodischen Ansätze stehen zur Verfügung? Wie sind diese mit Gewinn einzusetzen?Die Beiträge dieses Buches stellen erstmals eine relevante Auswahl von Methoden zur Untersuchung der schillernden Institution Museum vor. Internationale Experten und Expertinnen verschiedener Disziplinen führen in die jeweiligen theoretischen Grundlagen und forschungspraktischen Herangehensweisen ein. Der Band dient so als analytischer »Werkzeugkasten« zur Bearbeitung von Fallstudien und gibt wichtige Anstöße zur Grundlagendiskussion im boomenden Feld der Museumswissenschaft.
Urheberrechte in Museen und Archiven
Hg. von Winfried Bullinger, Markus Bretzel, Jörg Schmalfuß
Baden-Baden 2010, 106 S.
ISBN 978-3-8329-5918-0
Die Digitalisierung von Beständen ist in den meisten Museen und Archiven längst gängige Praxis und bringt enorme Chancen mit sich. Doch der rechtliche Rahmen ist kompliziert. Was darf das Archiv oder das Museum mit den Digitalisaten alles machen? Welche Bestände können ohne Rechteklärung verwertet werden? Wer ist bei einer etwaigen Rechteklärung Ansprechpartner und was ist zu beachten?
Der Band “Urheberrechte in Museen und Archiven”, im Dialog zwischen Museums- bzw. Archivfachleuten und Juristen entstanden, systematisiert alle wichtigen Fragen aus der Museumspraxis und stellt anschaulich juristische Lösungen bereit. So werden anhand von Bildbeispielen der Begriff des Lichtbildes und des Lichtbildwerkes veranschaulicht, es wird umrissen, welche Form der Verwertung an elektronischen Leseplätzen und Terminals möglich ist und welche Dateien per E-Mail verschickt oder ins Internet gestellt werden dürfen.
Die wichtigen Hinweise zur Rechteklärung und zum Umgang mit Verwertungsgesellschaften ergänzen die durchgängig vorgeschlagenen Vertragsmuster und Musterklauseln.
Das so entstandene Handbuch mit
-seinen vielen Beispielen aus der Praxis,
-der prägnanten Darstellung mit Merksätzen, Checklisten und Vertragsmustern sowie
-seiner Konzentration auf das Wesentliche
ist für Juristen wie juristische Laien ein profunder Wegweiser in allen wichtigen Fragen.
Kultur 2.0
Neue Web-Strategien für das Kulturmanagement im Zeitalter von Social Media
Hg. von Hans Scheurer und Ralf Spiller
Bielefeld 2010, 316 S.
ISBN 978-3-8376-1352-0
Interaktive Web-2.0-Tools wie Blogs oder Twitter haben einen Paradigmenwechsel vollzogen. Die bisher praktizierte, klassische Einweg-Kommunikation verliert an Bedeutung. Stattdessen sammeln sich Interessierte in sozialen Netzwerken, um sich auszutauschen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für das Kulturmarketing.
Erstmalig für den deutschsprachigen Raum führt dieser reich bebilderte Band in die kultur- und medientheoretischen Grundlagen ein und stellt aktuelle Entwicklungen sowie Trends vor. Am Beispiel erfolgreicher Projekte werden die Potenziale von Web-2.0-Strategien für Kultureinrichtungen verdeutlicht. Anschaulich und praxisnah wird gezeigt, wie Kulturmanager/-innen mithilfe von Online-Tools Beziehungen zu neuen Zielgruppen knüpfen und vertiefen können. Eine wertvolle Handreichung für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, die die Chancen des Web 2.0 nutzen möchten.
Museen und Lebenslanges Lernen
Ein europäisches Handbuch
Hg. vom Deutschen Museumsbund e.V.
Berlin 2010
ISBN 978-3-9811983-5-5
Die Bedeutung des Museums als Lernort steht im Fokus dieser Publikation, die vom Deutschen Museumsbund gemeinsam mit der Universität Hildesheim herausgebracht wurde. Das Handbuch versteht sich als Instrument zur Planung von Vermittlungsprogrammen und deren Umsetzung sowie zur längerfristigen Konzeptplanung und Umstrukturierung im Bereich der Vermittlungsabteilungen. Die Publikation basiert auf der Originalversion “Lifelong Learning and Museums – A European Handbook”, die 2006 herausgegeben wurde. Die deutschsprachige aktualisierte Version enthält zusätzlich Best-Practice-Beispiele aus der Vermittlungsarbeit von Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Liste deutschsprachiger Literatur sowie eine Sektion mit Links ergänzt die Publikation.
2009
Visionen für Generationen
Kommunale Strategien im demografischen Wandel aus kultureller Perspektive
Hg. von Karl Ermert und Almut Fricke. Bundesakademie für kulturelle Bildung
Wolfenbüttel 2009, 146 S.
(Wolfenbütteler Akademie-Texte Bd. 38)
ISBN 978-3-929622-38-6
Dokumentation der gleichlautenden Tagung des Instituts für Bildung und Kultur e.V. Remscheid in Kooperation mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel vom 25. bis 26. August 2008
2008
Bild, Buch und Arche
Bibliothek und Museum im 21. Jahrhundert
Klaus-Dieter Lehmann. Mit einem Vorwort von Hermann Parzinger
Berlin 2008
Wer lange und erfolgreich wie Klaus-Dieter Lehmann Bibliothek und Museum, die großen Organisationen unseres kollektiven Gedächtnisses, zwischen Kultur und Politik geführt hat, der hat – wie nach einer langen Reise – “was zu erzählen”. Von Kultur und Identität, von Weltkunst, von kulturellem Erbe, von Beutekunst, Raubkunst und Restitution, von Renovierung und Rekonstruktion, von Politik und Geld. Dies ist eine Zwischenbilanz des ehemaligen Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und des neuen Präsidenten des Goethe-Instituts.
Das Museum als Marke
Branding als strategisches Managementinstrument für Museen
Hg. von Hartmut John und Bernd Günther
Bielefeld 2008, 192 Seiten, Ill.
(Publikation der Abteilung Museumsberatung Nr. 22 Landschaftsverband Rheinland)
ISBN 3-89942-568-0
Aufsätze zu den Themenbereichen:
Die Museen betreten die >Markenzone< – Aspekte, Dimensionen, Implikationen
Ansätze, Methoden und Instrumente des Brandings
Branding und Markenentwicklung in der Museumspraxis
Technik – Faszination und Bildung
Impulse zur Museumspraxis, Didaktik und Museologie
Hg. von Arnold Vogt und Hans-Ulrich Niemitz
München 2008, 340 S. , reich bebildert und mit umfangreichem Literaturverzeichnis
(Reihe Wunderkammer, Bd. 4)
ISBN 3-932704-79-7, 42,- Euro
Mit Aufsätzen von Hans-Ulrich Niemitz, Arnold Vogt, Ludolf v. Mackensen, Ulf Hashagen, Rolf Wirtgen, Manfred Tunn, Jürgen Teichmann, Michael Matthes, Andreas Kuntz, Arne Steinert, Jörg Feldkamp, Thomas Parent, Gottfried Zirnstein, Martin Eberle, Gebriele Stöger, Dorlies Blume und Peter Fasnacht.
Mit der Ausbreitung vielfältiger Ansätze und Positionen, die den derzeitigen Diskussionsstand bestimmen, hat dieser umfassende Band der Reihe “Wunderkammer” den Rang eines Standardwerkes erhalten. Der Bogen spannt sich von theoretischen Fragestellungen bis hin zu geschichtlichen Analysen und Fragen heutiger musealer Präsentation von Technik. Die umfangreiche kritische Einführung von Arnold Vogt setzt für künftige museologische Wissenschaftsarbeit Maßstäbe.
MIT EINEM BEITRAG ZU 100 JAHREN MUSEEN IM FILM! (zur Ergänzung gibt es eine Filmografie des Museums 1900-1998 von Peter Fasnacht im Portal www.museum-aktuell.de kostenlos zum Download)
Das Buch wendet sich an alle Personen, die an Industrie- und Technikgeschichte interessiert sind, an Museumspädagogen, Museumsberater, Ausstellungsdesigner und Museologen. Durch die Bandbreite der Themen eignet es sich auch für Museumsshops.
Museen neu denken
Perspektiven der Kulturvermittlung und Zielgruppenarbeit
Hg. von Hartmut John und Anja Dauschek
Bielefeld 2008, 281 Seiten, Ill.
(Publikation der Abteilung Museumsberatung Nr. 26 Landschaftsverband Rheinland)
ISBN 3-89942-802-1
RESTAURO – Restauratoren Handbuch 2008/2009
Hg. von Friedrike Klemm
Callwey Verlag, München
160 Seiten, 40 Abbildungen
ISBN 978-3-7667-1754-2
Enthält u.a. Adressen und Fragen zu Aus- und Weiterbildung, Organisationen, Werkstätten, Instituten, Museen, Denkmalpflege, Archiven, Fördermitteln, Fachmessen und -medien
2007
ENT-SAMMELN – Neue Wege in der Sammlungspolitik von Museen
Verschenken, Tauschen, Verkaufen, Verbrauchen, Entsorgen
Hg. von Dirk Heisig
Aurich 2007, 131 Seiten, Ill.
ISBN 3-932206-65-7
- Situtationsberichte aus Deutschland
– Bestandsaufnahmen aus Europa
– Internationale Richtlinien und Materialien
Museumsmarke & Markenpersönlichkeit
Die Konzeption der besucherorientierten Markenpersönlichkeit von Kunstmuseen
Thomas Rohde
Marburg 2007, 241 Seiten
ISBN 978-3-8288-9392-4
Das MoMa in New York oder der Louvre in Paris sind Beispiele für weltweit erfolgreiche Museumsmarken mit unverwechselbarem Charakter. Doch nicht nur prominente Kunstmuseen können durch einzigartige Markenpersönlichkeit an Kontur bei potenziellen Besuchern, Medien oder Förderern gewinnen.
Thomas Rohde stellt in diesem Buch die konzeptionellen Grundlagen für den Aufbau einer besucherorientierten Markenpersönlichkeit von Kunstmuseen vor. Museumspraktikern, Kulturmanagern und Kulturpolitikern sowie Wissenschaftlern zeigt er die Notwendigkeit und Besonderheiten der Markierung von Museumsleistungen auf und beschreibt Möglichkeiten einer persönlichkeitsorientierten Markenführung.
Tagungen und Weiterbildung
MAI-Tagung 2012 – 21./22. Mai 2012
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig