Karte vom Rheinland

PRESSE INFO

zum II. Rheinischen Museumstag


Solingen, im März 2005

Der mittlerweile auf 85 Mitgliedsmuseen angewachsene Verband Rheinischer Museen hat auf seiner Jahrestagung im Rheinischen LandesMuseum in Bonn die Qualität der Museumsarbeit thematisiert.

Zur Diskussion wurde gestellt, wie in Zeiten knapper Kassen die eigentlichen Museumsaufgaben – Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln – überhaupt noch zu leisten sind€ Gefragt wurde, mit welcher Qualität arbeiten die Museen€ Welche Qualität muss der Träger der Einrichtung gewährleisten€ Einige europäische Länder haben bereits Standards dazu erlassen. Auch einige Bundesländer sowie der Deutsche Museumsbund leisten hierzulande Pionierarbeit.
Der Verband Rheinischer Museen hatte solche “Vordenker” zu seiner Jahrestagung nach Bonn eingeladen und damit die Diskussion auch ins Rheinland getragen. Zusammen mit dem Rheinischen Archiv- und Museumsamt des Landschaftsverbandes Rheinland soll als Folge dieser Tagung nun eine Erhebung in den Museen stattfinden, die die Zustände nach Jahren sinkender Etats ermittelt.
Die mit dem II. Rheinischen Museumstag verbundene Mitgliederversammlung und ihren turnusbedingten Wahlen bestätigten den Vorstand des Verbandes:
Dr. Rolf Jessewitsch, Museum Baden, Solingen-Gräfrath (Vorsitzender), Regine Zeller, Goethe-Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, (Erste stellvertretende Vorsitzende), Dr. Peter Theißen, Museum Voswinckelshof Dinslaken (Zweiter stellvertretender Vorsitzender), Beirat : Dr. Gudrun Sievers-Flägel, Museum des Oberbergischen Kreises, Schloß Homburg, Dr. Susanne Sommer, Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg, Elmar Scheuren, Siebengebirgsmuseum Königswinter. Neu in den Beirat wurden Dr. Urs Diederichs, Deutsches Werkzeugmuseum/ Historisches Zentrum Remscheid und Dr. Wilhelm Stratmann, Städtisches Museum Schloß Rheydt, gewählt.