Karte vom Rheinland

Abbruch, Aufbruch, Umbruch? Die Zukunft der Museen in Zeiten der Finanzkrise

VIII. Rheinischer Museumstag am 6. Juni 2011 im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln


Der Verband Rheinischer Museen führt in Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg am 6. Juni 2011 im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln den VIII. Rheinischen Museumstag durch.

Die Tagung thematisiert die schwierige Lage, in der sich die Museen, bedingt durch die Finanzkrise, heute befinden und fragt nach ihrer Zukunft. Die Lage ist ernst, denn kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über Kürzungen im Kulturbereich, an dem nicht über wegbrechende freiwillige Leistungen und dadurch in ihrer Existenz bedrohte Museen diskutiert wird. Welche Aufgaben die Museen in der heutigen Gesellschaft wahrnehmen, wird dabei häufig übersehen. Sie sind nicht nur Orte für die Aufbewahrung gesellschaftlich relevanter Objekte, sie präsentieren und vermitteln das kulturelle Erbe der Menschen. Sie sind Orte kultureller Bildung und des interkulturellen Dialogs sowie Identität stiftender Prozesse. Kürzungen und Sparmaßnahmen aber würden ihren Bildungsauftrag gefährden und nachhaltigen Schaden verursachen. Kann und will sich die Gesellschaft das leisten?

Die Tagung stellt sich der gesellschaftspolitischen Diskussion und blickt unter verschiedenen Gesichtspunkten auf die sich in der Veränderung befindliche Museumslandschaft. Dr. Volker Rodekamp, der Präsident des Deutschen Museumsbundes, die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Rheinland, die Kulturdezernenten der Stadt Köln und des Deutschen Städtetags sowie Museumsdirektoren aus Altena, Frankfurt, Remscheid und Telgte stellen aus der Sicht der Museen und der Träger die Krise dar und zeigen mögliche Wege auf, ihr zu begegnen.

Downloads zu diesem Artikel:

Anmeldekarte_VIII Rheinischer Museumstag.pdf
Prg_Rheinischer Museumstag_2011_i.pdf