Karte vom Rheinland

Protokoll

Mitgliederversammlung am 15.10.2007


Verband Rheinischer Museen e.V.
Mitgliederversammlung am 15.Oktober 2007 im
Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn
12.15 Uhr – 13.15 Uhr

TOP1:Bericht des Vorsitzenden
Dr. Jessewitsch dankte zunächst dem Direktor des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig, Prof. Wägele, für den einführenden Vortrag in die neu konzeptionierte Einrichtung eines Forschungsmuseums und die sich anschließenden Führungen sowie für die Möglichkeit, die Mitgliederversammlung in seinem Hause abhalten zu können. In seinem Jahresbericht hob Dr. Jessewitsch vor allem die “Erhebung zur Situation der Rheinischen Museen” hervor, die der VRM gemeinsam mit dem Rheinischen Archiv- und Museumsamt (RAMA) des Landschaftsverbands Rheinland 2006 durchgeführt hat, und deren Ergebnisse auf dem III. Rheinischen Museumstag am 25. September 2006 im RheinischenLandesmuseum Bonn vorgestellt wurden. Diese Umfrage und die ihr zugrunde liegenden Fragen führten zu einem regen Austausch mit anderen regionalen Museumsverbänden, insbesondere mit den Kollegen aus Bayern und Niedersachsen, und werden bundesweit in weitere Erhebungen einfließen. Sie erbrachte repräsentative Einblicke in die personellen wie baulichen Ausstattungen der rheinischen Museen, verdeutlichte aber auch deren Defizite. Aufklärungsbedarf bestand beispielsweise im Bereich “Leitbild”, so dass der am 7. Mai 2007 im Von der Heydt-Museum in Wuppertal stattfindende IV. Rheinische Museumstag sich diesem Thema gewidmet hat. Das Ziel der vom VRM ausgerichteten Tagungen sei, wie Dr. Jessewitsch sagte, solche Themen zu wählen, die den aktuellen Bedarf der Museen widerspiegeln. In diesem Zusammenhang erwähnte er die erfolgreiche Tagung zum “Neuen Kommunalen Finanzmanagement” im Herbst 2004 in Oberhausen, die einen großen aufklärenden Beitrag geleistet hat, und – ganz aktuell – die Vorstellung eines Forschungsmuseums wie hier im Museum Alexander Koenig. Hinsichtlich der Zukunft bestünden Überlegungen, wie die Zusammenarbeit der VRM und des sich im Umbruch befindlichen RAMA aussehen könne. Dr. Jessewitsch dankte abschließend seinen Vorstands- und Beiratskollegen für die seit 2003 geleistete Arbeit und verwies auf die stabile Finanzlage des Verbands.

TOP 2: Bericht des Schatzmeisters
Dr. Theißen gab einen Überblick über die Ausgaben und Einnahmen des VRM

TOP 3: Bericht des Kassenprüfers
Dr. Joerissen hat am 15. Oktober die Einnahmen und Ausgaben überprüft und ihre Richtigkeit bestätigt.

TOP 4: Entlastung des Vorstands
Dr. Joerißen stellte den Antrag zur Entlastung des Vorstands, der einstimmig, bei Enthaltung der Betroffenen, angenommen wurde.

Top 5: Wahlen
Nach § 7.3 der Satzung standen in diesem Jahr Vorstandswahlen an. Da Dr. Jessewitsch nicht erneut für den Vorsitz und Elmar Scheuren nicht mehr für den Beirat kandidierten, wurde folgender neuer Vorstand gewählt:

Geschäftsführender Vorstand:
Vorsitzende: Regine Zeller, Dipl.-Bibl., Goethe-Museum, Düsseldorf
1. stellvertretender Vorsitzender: Dr. Wilhelm Stratmann, Museum Schloss Rheydt, Mönchengladbach
2. stellvertretender Vorsitzender: Dr. Peter Theißen, Museum Voswinkelhof, Dinslaken
Beirat:
Dr. Urs Diederichs, Deutsches Werkzeugmuseum, Remscheid
Dr. Rolf Jessewitsch, Museum Baden, Solingen
Dr. Winrich Meiszies, Theatermuseum der Landeshauptstadt, Düsseldorf
Dr. Gudrun Sievers-Flägel, Museum des Oberbergischen Kreises, Schloss Homburg, Nümbrecht
Dr. Susanne Sommer, Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg
Kassenprüfer
Dr. Peter Joerißen, Rheinisches Archiv- und Museumsamt
Gudrun Schmidt-Esters, Stiftung Keramion Frechen

Alle Kandidaten wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt und nahmen ihre Wahl an.

TOP 6: Verschiedenes
1. Dr. Diederichs fragte Herrn Dr. Joerißen nach der Zukunft des RAMA. Dieser erklärte, dass dem Beschluss des Landschaftsausschusses entsprechend die bisherigen Aufgaben der Museumsberatung in Zukunft dem Kulturamt des LVR in Köln zugeordnet und von dort wahrgenommen werden. Die Zukunft von Fortbildungen und Museumszeitschrift sei noch in der Schwebe. Allerdings stehe schon fest, dass sich die Zeitschrift in Zukunft stärker auf die LVR – Museen beziehen solle.
2. Herr Dr. Joerißen fragte nach dem Stand der Leitbilddiskussion. Dr. Jessewitsch entgegnete, dass es zuletzt zu diesem Thema keine weitere Aktivitäten des Verbands gegeben habe, die Diskussion in den Museen aber weitergehe.
3. Frau Zeller beschloss die Versammlung mit einem Dank an den alten Vorstand und Beirat und sprach die Hoffnung aus, dass sich auch mit dem neuen Team diese gute Zusammenarbeit fortsetzen lasse.

Korrigierte Fassung des Protokolls vom Oktober 2007

Regine Zeller
Dr. Wilhelm Stratmann

Düsseldorf, 31. Oktober 2007