Karte vom Rheinland

Protokoll

Mitgliederversammlung am 27. Oktober 2008


Protokoll der Mitgliederversammlung des Verbandes Rheinischer Museen (VRM) am 27.10.2008 im LWL-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten
11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Hausherr Dr. Müller heißt die Anwesenden herzlich willkommen und bringt seine Freude hinsichtlich der Wahl des Tagungsortes zum Ausdruck. Anschließend gibt er einen kurzen Überblick zur augenblicklichen Situation des im Sommer eröffneten RömerMuseums und zur geplanten Weiterentwicklung des Archäologischen Parks.
Danach begrüßt die Vorsitzende, Frau Zeller, die Mitglieder sowie den Vorsitzenden der Vereinigung Westfälischer Museen (VWM), Herrn Dr. Priddy, und dankt Herrn Dr. Müller und Herrn Dr. Schalles für die dem VRM gewährte Gastfreundschaft. Mit dieser Tagung werde das Bestreben des Verbandes fortgesetzt, die Mitgliederversammlungen jeweils in neuen oder umgestalteten Häusern abzuhalten und diese Museen kennen zu lernen.
Danach eröffnet sie die Mitgliederversammlung und stellt die ordnungsgemäße Durchführung fest.

TOP 1 Bericht der Vorsitzenden
Frau Zeller verweist zunächst auf die Neubesetzung des Vorstands bei der letzten Mitgliederversammlung im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig/Bonn im Oktober 2007. (Zur Besetzung von Vorstand und Beirat s. Homepage des VRM.) Folgende Aktionen des VRM aus dem letzten Jahr hebt sie in ihrem Jahresrückblick besonders hervor:

Erhalt des “Beuys-Block”: Der VRM hat sich Mitte November 2007 mit einer dpa-Meldung in die öffentlich geführte Diskussion um den Abzug der Sammlung Lauffs aus dem Krefelder Kaiser Wilhelm Museum eingeschaltet und an die Familie Lauffs appelliert, im Interesse des Museums nicht den “Beuys-Block” abzuziehen. (Einige der Zeitungsmeldungen s. Homepage des VRM)

V. Rheinischer Museumstag: Höhepunk des letzten Jahres war eindeutig der V. Rheinische Museumstag im Goethe-Museum in Düsseldorf. Die gemeinsam von VRM und VWM ausgerichtete Veranstaltung zum Thema der “Regionalen Kulturförderung und Stiftungen für Museen in NRW” sei auch durch die Referenten, an ihrer Spitze der Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, ein großer Erfolg gewesen. (zum Ablauf s. zusammenfassenden Bericht auf der Homepage des VRM)

Logo: Seit einigen Tagen hat der VRM ein eigenes Logo. Besonders erfreulich sei die anteilige Finanzierung durch den Landschaftsverband Rheinland. In diesem Zusammenhang dankt Frau Zeller ausdrücklich dem Leiter des Kulturamtes des LVR, Herrn Dr. Kühn, für die hier gewährte Unterstützung.

Homepage des VRM: Im März 2008 wurde die Homepage um eine “Infobörse” erweitert und zurzeit werde die Mitgliederliste um einige Funktionen ergänzt. Auch andere Rubriken sollen überarbeitet werden.

Landschaftsverband Rheinland: Im Februar 2008 fand ein Gespräch des neuen Vorstands des VRM mit der Kulturdezernentin des LVR, Frau Karabaic, und Herrn Dr. Kühn, im Oktober 2008 ein weiteres Treffen mit Herrn Dr. Kühn statt. Dabei erläuterte er die künftigen Schwerpunkte im Bereich der Museumsberatung. Regelmäßige Gespräche zwischen dem LVR und VRM sind in kürzeren Abständen geplant. Dr. Kühn hat dem VRM eine verstärkte, intensivere Zusammenarbeit angeboten und um die Nennung möglicher Kooperationsprojekte gebeten. Dem wolle man auf jeden Fall nachkommen.

Initiative “Bildungspartner NRW” der Medienberatung NRW des Medienzentrums und Arbeitskreis Museumspädagogik Rheinland und Westfalen e.V.: Kontakte sind hergestellt. Der VRM unterstützt die Initiative “Bildungspartner NRW” (“Schule und Museum”) und arbeitet an den Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen offenen Ganztagesschulen und Museen mit.

Frau Zeller vertrat den Verband auf der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes im Mai 2008 in Emden und besuchte das Jahrestreffen der Regionalen Museumsverbände und Museumsämter im Juni 2008 in Berlin.

Auf das Jahr 2009 blickend, weist Frau Zeller auf den VI. Rheinischen Museumstag, der voraussichtlich im Juni des kommenden Jahres stattfinden soll. Für Themenvorschläge aus den Reihen der Mitglieder sei man noch offen. Die Zusammenarbeit mit dem LVR stehe auf der Agenda, die Homepage müsse fertig gestellt und ein Leitbild des Verbandes erarbeitet werden. Wünschenswert sei auch die Erweiterung der Mitgliederzahl. Laut Frau Zeller umfasst der VRM derzeit 85 Museen und 12 Museumsmitarbeiter als Mitglieder. Diese Zahl sei angesichts der Fülle der Museen im Rheinland sicherlich noch zu steigern. Die Vorsitzende fordert alle Mitglieder zur verstärkten Werbung auf.

Zum Schluß überbringt sie die Grüße von Horst Melcher und Dr. Alfons Biermann, die mit Interesse auch nach ihrer aktiven Zeit im VRM die Arbeit des Verbandes verfolgen. Sie dankt insbesondere ihren beiden Stellvertretern sowie dem Beirat für die kollegiale und herzliche Zusammenarbeit, nicht ohne die besonderen Verdienste von Frau Vieten für die Koordinierungs- und Büroarbeiten im Verband hervorzuheben.
Im Anschluss an den Bericht von Frau Zeller dankt Dr. Stratmann der Vorsitzenden. Sie habe es verstanden, wichtige Akzente zu setzen, und ihr erstes Jahr sei daher in jeder Hinsicht ein voller Erfolg gewesen.

Es folgt ein kurzer Sachstandsbericht von Dr. Jessewitsch zum Entwurf eines Leitbildes für den VRM. Einen ersten Text, den es nun zu diskutieren gelte, reicht er an die Anwesenden weiter. Alle Mitglieder sind aufgefordert, bis zum 15. Januar 2009 Änderungs- oder Ergänzungswünsche an die Vorsitzende zu richten.

TOP 2 Bericht des Schatzmeisters
Dr. Theißen gibt einen Überblick über die Ausgaben und Einnahmen des VRM.

TOP 3 Bericht der Kassenprüfer
Dr. Joerissen und Frau Schmidt-Esters haben am 26. September 2008 die Einnahmen und Ausgaben überprüft und ihre Richtigkeit bestätigt.

TOP 4 Entlastung
Dr. Diederichs stellt den Antrag zur Entlastung des Vorstandes, der einstimmig, bei Enthaltung der Betroffenen, angenommen wird.

TOP 5 Verschiedenes
Aus den Reihen der Mitglieder kommt die Anregung, auch für die Mitgliederversammlung einen wissenschaftlichen Fachvortrag zu benennen und in der Einladung auch als solchen aufzuführen. Dies erleichtere vielen die Genehmigung ihrer Teilnahme als Dienstreise.

Protokoll: Dr. Wilhelm Stratmann

Regine Zeller
Düsseldorf, 1. Dezember 2008