Karte vom Rheinland

“Abbruch, Aufbruch, Umbruch? Die Zukunft der Museen in Zeiten der Finanzkrise”

Resümee des VIII. Rheinischen Museumstags am 6. Juni 2011

Am 6. Juni 2011 fand im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln der VIII. Rheinische Museumstag statt. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, insbesondere Kolleginnen und –kollegen aus rheinischen und westfälischen Museen, folgten der Einladung des Verbandes Rheinischer Museen und der Thomas-Morus-Akademie Bensberg und nahmen an der ganztätigen Veranstaltung teil.

Unter dem Titel “Abbruch, Aufbruch, Umbruch? Die Zukunft der Museen in Zeiten der Finanzkrise“ thematisierte die von einer breiten Presseresonanz begleitete Tagung die finanziell schwierige Lage, in der sich viele Museen heute befinden. Die Rede des Präsidenten des Deutschen Museumsbundes, Dr. Volker Rodekamp, stand im Mittelpunkt der Tagung. Er sprach über die Unverzichtbarkeit der Museen, forderte sie aber auch auf, sich angesichts der rasanten gesellschaftlichen Veränderungen immer wieder neu zu definieren. Stephan Sensen gab mit seinem Referat „Museen in der Krise!? Eine Problembeschreibung“ einen Einblick in die aktuelle Situation der Museumslandschaft. Über Museen als Aushängeschild sowie als Kostenfaktor referierten als Vertreter der Kulturpolitik Klaus Hebborn, Milena Karabaic und Prof. Georg Quander. Neue Museumskonzeptionen für das Historische Museum in Frankfurt sowie das Museum Heimathaus Münsterland und Krippenmuseum in Telgte stellten Dr. Jan Gerchow und Dr. Thomas Ostendorf vor. Dr. Urs Diederichs  schilderte Möglichkeiten und Wege, mit denen er das Deutsche Werkzeugmuseum von der seit dem Jahr 2010 drohenden Schließung zu bewahren versucht.

Die beigefügten Links ermöglichen das Nachlesen einzelner Beiträge.

12. Juli 2011

Rheinischer-Museumstag-6-6-2011-Veröffentlichung Internet

Museen in der Krise!? Eine Problembeschreibung

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