Karte vom Rheinland

Neues Kommunales Finanzmanagement

Tagung am 08. November 2004


Am 8. November 2004 veranstaltete der Verband Rheinischer Museen (VRM)im Rheinischen Industriemuseum Oberhausen – Museum für Schwerindustrie eine Tagung zum Thema Neues Kommunales Finanzmanagement.

Das vollständige Tagungsprogramm steht hier als PDF-Datei zum Download bereit.

Zur Einführung bot Philip Häfner, Partner-Senior Manager der Fa. Mummert Consulting, eine grundlegende Einführung. Herr Häfner war an der Entwicklung des Systems federführend beteiligt und konnte dank umfassender Sachkenntnis auch auf die Chancen und Risiken eingehen, denen sich die Museen gegenübergestellt sehen (werden).
Seine Kernthesen und Erläuterungen stellte er freundlicherweise zum Download bereit.
Herr Häfner wies alle Interessierten noch einmal darauf hin, daß unter http://www.neues-kommunales-finanzmanagement.de weitreichende Informationen zum Thema zur Verfügung stehen.

Anschließend stellte Nicole Waßen aus dem Amt für zentrale Finanzsteuerung der Stadt Krefeld die Rahmenbedingungen vor, die das NKF in der praktischen Anwendung mit sich bringt und auf die sich die Museen werden einstellen müssen. Dieser Beitrag steht als Powerpoint-Präsentation zur Verfügung.

Den ersten Block der Tagung schloß eine sehr detaillierte Darstellung der “Probleme bei der Einführung des NKF vor allem in Buchführung und Bilanzierung” von Günter Niesel, Rechtsanwalt in der Kanzlei VBR in Aachen, ab.

Die Kernthese dieses Vortrags ist in dem zum Download gestellten Protokoll der Tagung von Regine Zeller (VRM) dargestellt.

Die Sektion am Nachmittag war ausgerichtet auf konkrete Erfahrungsberichte aus der Praxis von Museen und Kulturverwaltungseinrichtungen.

Die Kernthesen der Berichte aus Museen von Dr. Barbara Rommeé, Direktorin des Stadtmuseums Münster, und Dr. Dieter Pesch, Leiter des Rheinischen Freilichtmuseum Kommern, sind im Protokoll wiedergegeben.

Cornelia Schwabe, Werkleiterin Werkleiterin des Kulturbetriebs der Stadt Mülheim/Ruhr, berichtete über die Handlungsmöglichkeiten der Mülheimer Kultureinrichtunen, deren Arbeit durch die veränderte Rechtsstellung, die Einführung kaufmännischer Buchführungssysteme und die damit verbundenen freieren Handlungsmöglichkeiten erleichtert worden sind. In einem weit reichenden Vergleich stellte sie unterschiedliche Rechtsformen und die damit verbundenen Auswirkungen auf Kultureinrichtungen vor. Ihre während des Vortrags präsentierten Folien stehen hier zum Download bereit.

Schließlich stellte Lothar Welsch, Leiter des Büros der Geschäftsleitung der Kulturbetriebe der Stadt Dortmund, die neuen Möglichkeiten vor, mit denen die Dortmunder Museen, die Volkshochschule und andere Kultureinrichtungen seit 10 Jahren ihren Wirtschaftsbetrieb organisieren und abwickeln. Auch seine Kernthesen stehen hier als PDF-Datei zum Download bereit.