Karte vom Rheinland

PRESSE INFO

zum I. Rheinischen Museumstag


Solingen, im März 2004

Im Rheinischen Landesmuseum in Bonn fand der “1. Rheinische Museumstag” statt. Veranstalter war der Verband Rheinischer Museen. Das Thema “Museen und ihre Helfer” mobilisierte 85 Museen, die ihre Vertreter nach Bonn schickten.

Das rege Interesse ist ein deutliches Zeichen wachsender Organisation der Museen in schwierigen Zeiten. Bemerkenswerterweise waren neben vielen kleinen und mittleren Museen erstmals nach vielen Jahren auch wieder große Museen des Rheinlandes vertreten. Der Tagungsort war dabei symbolisch, schließlich ist das neueröffnete Landesmuseum in Bonn das “Flaggschiff” des Landschaftsverbandes. Der stellvertretende Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland, Harry Voigtsberger, eröffnete den Museumstag.

Das Tagungsthema “Museen und ihre Helfer” stellte die privaten Initiativen beispielhaft vor, die im Rheinland Aufgaben übernehmen, die die Museen nicht oder nur noch eingeschränkt leisten können. Der Grund dafür sind die seit Jahren zurückgehenden oder bestenfalls stagnierenden Etats. Dies reicht – beispielsweise – von der Aufrechterhaltung eines Notbetriebs für das Fuhlrott-Museum in Wuppertal bis zu attraktivitätsfördernden Leistungen im Museum Kurhaus Kleve.

Die Themenpalette in Bonn reichte von “Fördern und Fordern – Kehrseiten einer Medaille” (Düsseldorf) über “Jugend im Museum” (Bonn), einen ehrenamtlichen museumspädagogischen Arbeitskreis (Köln) bis hin zu “Provinz steckt im Kopf, nicht in der Region” – zur architektonischen Zukunftssicherung des Museums Schloß Homburg. Das Tagungsprogramm spiegelt erfolgreiche Aktivitäten und soll den Aktiven in den Museen Ansporn oder Anleitung sein, ihr Museum und damit die rheinische Museumslandschaft zu entwickeln. Den humoristischen Schlußpunkt der Veranstaltung bot Norbert Alich alias Hermann Schwaderlappen vom Pantheon-Theater Bonn.