Karte vom Rheinland

Protokoll: Mitgliederversammlung am 22. März 2004

im Rheinischen Landesmuseum in Bonn


TOP 1: Bericht des Vorsitzenden
Dr. Jessewitsch gab einen kurzen Überblick über die seit der letzten Mitgliederversammlung am 19. Mai 2003 in Duisburg stattgefundenen Ereignisse im Verband Rheinischer Museen (VRM). Als erstes erwähnte er die geänderte und in Duisburg verabschiedete Satzung, die nicht nur den rheinischen Museen, sondern nun auch jeder natürlichen oder juristischen Person die Mitgliedschaft im VRM ermögliche. Ziel sei eine verbesserte Kommunikation auf einer breiteren Basis. Der Kommunikation diene auch die seit Juli 2003 eingerichtete Homepage, die unter der Adresse www.verband-rheinischer-museen.de abrufbar ist. Dort könne sich jedes Museum, das Mitglied im VRM ist, kostenlos präsentieren und per Link mit der eigenen Homepage vernetzen. Er appellierte an die anwesenden Mitglieder, diese Möglichkeit intensiver zu nutzen und den Vorstand mit den entsprechenden Daten zu versehen.
Zu den Aufgaben im Vorstand erwähnte Dr. Jessewitsch vor allem die von Frau Zeller und Dr. Theißen geleistete Arbeit, unterstrich aber die Notwendigkeit einer Geschäftsstelle, die es erst ermögliche, Tagungen etc. in Zukunft besser vorzubereiten.
Dr. Jessewitsch berichtete des weiteren über die stattgefundenen Gespräche des Vorstands mit dem Kulturdezernenten des Landschaftsverbandes Dr. Schönfeld, sowie mit Dr. Kühn und Dr. John vom Rheinischen Archiv- und Museumsamt (RAMA). Dabei wurden Überlegungen angestellt, auf welchen Ebenen man miteinander kooperieren könne. Als erstes gemeinsames Projekt mit dem RAMA wird die geplante Museumserhebung angestrebt.
Zum Abschluß seiner Ausführungen verwies Dr. Jessewitsch auf die Kontakte zur “Vereinigung Westfälischer Museen”, die auch weiterhin gepflegt werden. Vorgesehen sei eine gemeinsame Tagung im Herbst.

TOP 2: Bericht des Schatzmeisters
Dr. Theißen gab einen Überblick über die Ausgaben und Einnahmen des VRM.

TOP 3: Bericht des Kassenprüers
Dr. Peter Joerissen hat am 22. Mäz 2004 die Einnahmen und Ausgaben üerprüt und ihre Richtigkeit bestäigt.

TOP 4: Entlastung des Vorstands
Aus dem Plenum wurde der Antrag zur Entlastung des Vorstands gestellt, der ohne Gegenstimmen angenommen wurde.

TOP 5: Verschiedenes
Im Namen des Vorstands und des VRM wüdigte Dr. Jessewitsch Herrn Horst Melcher, den langjärigen Geschätsfürer der Stiftung Scheibler Museum Rotes Haus Monschau, für seine über 40 Jahr dauernden Verdienste um den Verband und überreichte ihm zum Dank einen Blumenstrauß.

In der anschließenden regen Diskussion wurden zunächst Fragen nach dem Stand der Geschäftsstelle gestellt. Dr. Jessewitsch teilte mit, daß konkrete Planungen nicht vorliegen, eine Geschäftsstelle aber für eine effektive und kontinuierliche Verbandsarbeit notwendig sei.
Weiter wurde nach der Anzahl der Mitglieder gefragt und ob es überhaupt nötig sei, einen Mitgliedsbeitrag zu erheben. Frau Zeller erwiderte, daß 79 Museen Mitglied im VRM seien und weitere drei am Rheinischen Museumstag einen Aufnahmeantrag gestellt hätten. Zur Frage des Mitgliedsbeitrags wurde auf die Deckung der Verbandskosten verwiesen, die ohne Beiträge nicht zu leisten wären.
An das RAMA wurde die Frage gerichtet, wie dieses seine Position zum VRM sieht. Dr. Kühn erklärte darauf hin, daß die Bereitschaft vorhanden sei, den Verband zu unterstützen, allerdings nicht in Form eines Blankoschecks, aber auch nicht in der abwartenden Haltung, gemäß dem Motto “mal sehen, was da kommt”. Dagegen bestehe das Interesse an einem starken Verband als starkem Partner, wobei die jeweilige Selbstbestimmung erhalten bleiben müsse. Wie von Dr. Jessewitsch zu Beginn erwähnt, sieht auch er eine erste Zusammenarbeit in dem Projekt “Erhebung an Museen”.
Dr. Joerissen verwies auf die vom RAMA herausgegebene Zeitschrift “Museen im Rheinland” und bot dem VRM an, sich dort stärker zu präsentieren. Zum Schluß wurde der Vorstand um einen Aufruf zum internationalen Museumstag am 16. Mai 2004 gebeten.

Düsseldorf, den 6. April 2004 Regine Zeller