Karte vom Rheinland
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Duisburg – Kultur- und Stadthistorisches Museum

Adresse:
Johannes-Corputius-Platz 1
47049 Duisburg
Tel.: 0203 / 283 – 2656
Fax: 0203 / 283 – 4352

Anmeldungen zu Führungen unter Tel.: 0203 / 283 – 2532

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Do, Sa 10 – 17 Uhr
Fr 10 – 14 Uhr
So 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen
Sonderregelungen an Feiertagen

Eintritt:
3 Euro /erm. 2 Euro.
Bei einigen Sonderausstellungen gelten erhöhte Eintrittspreise.
Anmeldung von Führungen: 0203 / 283 – 25 32

Das Kultur- und Stadthistorische Museum wurde im März 1991 in einem ehemaligen Getreidespeicher am Duisburger Innenhafen neu eröffnet. Es sind nur wenige Schritte zum historischen Stadtkern mit der Archäologischen Zone, den Ausgrabungen des mittelalterlichen Marktplatzes, zur spätgotischen Salvatorkirche, dem Rathaus und der alten Stadtmauer.

In seiner mehr als 100-jährigen Existenz konnte das Museum neben umfangreichen Ausgrabungsbeständen spezielle Sammlungen, etwa zur Niederrheinischen Irdenware und zur Kartografie des 16. Jahrhunderts aufbauen. In den letzten Jahren wurden die Münz- und Antikensammlung Köhler-Osbahr (1990) und die Gemäldesammlung der Industrie- und Handelskammer (1995) aufgenommen. Zudem wurde auch die jüngere Stadtgeschichte zum Thema, wobei der Ausbau zur industriellen Großstadt und der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte die Schwerpunkte bilden

Die ständigen Ausstellungen bieten den Besuchern ein breites Spektrum, da u. a. die Stadtgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart dargestellt ist:. Im Jahre 883 überfielen Wikinger Duisburg, wie aus dem ältesten erhaltenen Dokument mit einer Erwähnung des “oppidum duisborch” hervorgeht. Eine Rheinverlagerung, verursacht durch ein Hochwasser vor 1200 n. Chr., schnitt die Stadt jedoch vom Fluss ab. Eine Abfolge von sechs großen, anschaulichen Modellen macht die städtebauliche Entwicklung durch die Jahrhunderte deutlich.

In der “Mercator-Schatzkammer” ist die Sammlung zu Leben und Werk des berühmten Kartografen Gerhard Mercator zu sehen, dessen Karten, Globen und Atlanten das moderne – nachmittelalterliche – Bild der Welt erstmals zeigen. Mercator war im Jahre 1552 nach Duisburg gekommen und hatte hier bedeutende Teile seines Lebenswerkes geschaffen. Die im Museum vorhandene Schausammlung gilt als eine der schönsten Europas; hier befindet sich auch ein Stadtplan aus dem 16. Jahrhundert, der von einem Schüler Mercators, Johannes Corputius, angefertigt wurde.

Zur Erweiterung des musealen Angebots werden im Jahr etwa vier Sonderausstellungen zu den Bereichen Archäologie, Ethnologie, Industrie- und Zeitgeschichte gezeigt.

Kontakt:

ksm@stadt-duisburg.de

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