Karte vom Rheinland
Kramermuseum Paterskirche Ostseite

Kempen – Museum für Niederrheinische Sakralkunst im Kulturforum Franziskanerkloster

Burgstraße 19
47906 Kempen
Tel. (02152) 91 72 71 oder 91 72 64
Fax: (02152) 91 73 84

Öffnungszeiten: Montags geschlossen; Dienstag, Mittwoch und Freitag 14 bis 17 Uhr, Donnerstag 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr

Eintritt: 2,– ?; erm. 1,– ?

Geschichte des Museums
Vom westlichen Kreuzgang des Franziskanerklosters betritt der Besucher die ehemalige Klosterkirche, die sogenannte Paterskirche. Diese größte gewölbte Saalkirche am Niederrhein wurde um 1631 vom “Franziskanerorden der Strengen Observanz” errichtet. Im Zuge der Erneuerung des Konventsgebäudes erhielt sie im 18. Jahrhundert eine barocke Innenausstattung. Bemerkenswert ist die 1752 von Christian Ludwig König erbaute Orgel auf der Empore. Sie wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und von 1996 bis 2000 auf Initiative des Vereins “König-Orgel in der Paterskirche e.V.” aufwendig rekonstruiert.
1979 einigten sich die Stadt Kempen und die Propsteipfarre St. Mariä Geburt darauf, in der Paterskirche in gemeinsamer Trägerschaft das Museum für Niederrheinische Sakralkunst einzurichten. In dieses Museum flossen zwei Sammlungen ein: der bewegliche Kirchenschatz der Propsteipfarre und die sakralen Skulpturen aus dem Bestand des Kramer-Museums.

Die Paterskirche ist neben ihrer Funktion als Museum auch beliebter Ort für klassische Konzerte, die hier regelmäßig stattfinden.
Die Sammlung
Aus dem Bestand der Propsteipfarre sind vorwiegend sakrale Gold- und Silberschmiedearbeiten wie Kelche, Ziborien, Reliquiare, Versehgeräte und Altarleuchter zu sehen. Besonders herausragende Objekte sind die Marienkette aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts und die Chormantelschließe aus der Frührenaissance.
Das 19. Jahrhundert ist durch den bedeutenden Kempener Goldschmied Franz Xaver Hellner vertreten.
Aus der Sammlung des Kramer-Museums stammen spätgotische Werke bedeutender niederrheinischer Bildschnitzer wie Arnt Beeldesnider, die Kölner Meister Tilman und Carben-Meister, der Klever Dries Holthuys, Kersten Woyers und Hendrick Douwermann aus Kalkar. Weitere bedeutende niederrheinisch-maasländische Bildschnitzer sind Meister Jan van Steffeswert und Meister von Elsloo, deren Werke als Dauerleihgaben im Museum zu sehen sind.

Internet:

Anfahrt: PKW: Von der Ringstraße links in die Thomasstraße einbiegen (Burg, dort auch Parkplatz) Franziskanerkloster liegt neben der Burg
ÖPNV: Bf. Kempen, 5 Minuten Fußweg

Kontakt:

museum@kempen.de

Das Museum im Internet: