Karte vom Rheinland
Kramermuseum Klosterkueche

Kempen – Städtisches Kramer-Museum im Kulturforum Franziskanerkloster

Burgstraße 19
47906 Kempen
Tel. (02152) 91 72 71 oder 91 72 64
Fax: (02152) 91 73 84

Öffnungszeiten: Montags geschlossen; Dienstag, Mittwoch und Freitag 14 bis 17 Uhr, Donnerstag 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr

Eintritt: 2,– ?; erm. 1,– ?

Geschichte des Museums
Das Städtische Kramer-Museum wurde 1912 im Erdgeschoss des ehemaligen Franziskanerklosters, einer barocken Klosteranlage aus dem 18. Jahrhundert, eingerichtet.
Grundstock des Museums bildeten die kleine städtische Sammlung, wozu z.B. die Ratskannen aus dem 17. Jahrhundert gehörten, die Sammlung des Kunst- und Altertumsvereins und die Schenkung des Sammlers und Restaurators Konrad Kramer. Kramer besaß eine umfangreiche und sehr qualitätvolle Sammlung, die ihn über die Grenzen Kempens hinaus bekannt gemacht hatte. Er vermachte der Stadt Kempen den größten Teil seiner Bestände an Möbeln, sakralen Skulpturen, Waffen, Gemälden, Zinn, Glas und Keramik mit der Auflage, das neue Museum nach ihm zu benennen.

Durch Stiftungen, Schenkungen und Ankäufen wurde und wird die Museumssammlung kontinuierlich vergrößert, so dass sie heute ein Spiegelbild niederrheinischer Wohnkultur vom 16. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert darstellt.
Die Sammlung
Besonders umfangreich ist die Möbelsammlung mit typischen Stollentruhen, Barockschränken, Schreibsekretären bis hin zu Möbeln der Gründerzeit und des Jugendstils.

Im ehemaligen Speisesaal des Klosters mit originalen weiß-blauen Kacheln und der wunderschönen Stuckdecke befindet sich die Gemäldegalerie. Hier werden für die Kempener Geschichte wichtige Persönlichkeiten gezeigt. Darunter ist auch der Kölner Kurfürst Clemens August von Wittelsbach, der sich maßgeblich für die Errichtung des Klosters im 18. Jahrhundert eingesetzt hatte.

Von der ehemaligen Klosterküche ist die Herdstelle mit einer außergewöhnlich großen Metallplatte, der sogenannten Takenplatte mit der Darstellung des Urteils des Salomon von 1746 erhalten. Eingerichtet ist die Küche heute mit Arbeits- und Gebrauchsgerät aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

In den Kreuzgängen zeigen 19 Wandvitrinen Erzeugnisse des Kunsthandwerks wie z.B. rheinisches Steinzeug, niederrheinische Irdenware, Fayencen, Glas und Objekte aus Zinn, Kupfer, Messing und Bronze.

Im 1. Obergeschoss wird ein Teil der umfangreichen Münzsammlung des Museums präsentiert.

Anfahrt: PKW: Von der Ringstraße links in die Thomasstraße einbiegen (Burg, dort auch Parkplatz) Franziskanerkloster liegt neben der Burg
ÖPNV: Bf. Kempen, 5 Minuten Fußweg

Kontakt:

museum@kempen.de

Internet: