Karte vom Rheinland
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Kleve – Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré Sammlung

Tiergartenstraße 41, 47533 Kleve
Tel. 0049 / 2821 / 7501-0, Fax 0049 / 2821 / 7501-11

Kunst “so weit der Erdkreis reicht”

In den ehemaligen Badebauten Kleves nahe den Gartenanlagen des Johann Moritz von Nassau-Siegen aus dem 17. Jahrhundert ist ein Museum modernen Zuschnitts entstanden. Seine Bestände sind breit gefächert und schlagen einen Bogen von Mittelalter und früher Neuzeit bis in die unmittelbare Gegenwart. Auch die Geschichte von “Bad Cleve”, eines beliebten Kurortes zwischen 1742 und 1914, ist im Museum Kurhaus Kleve dokumentiert. “Qua patet orbis – So weit der Erdkreis reicht” lautet denn auch in Anlehnung an den Wahlspruch von Kleves kunstliebendem Statthalter Johann Moritz von Nassau-Siegen das Motto des Hauses. 2004 wurde das Museum Kurhaus Kleve vom internationalen Kunstkritikerverband AICA (Sektion Deutschland) als “Museum des Jahres” ausgezeichnet.

Das Museum Kurhaus Kleve verfügt über eine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, deren Ausgangspunkt und Fundament der Nachlass des Bildhauers, Malers und Graphikers Ewald Mataré ist. Mataré (1887-1965) gehört zu den wichtigsten Vertretern der Klassischen Moderne in Deutschland und hat nach dem Zweiten Weltkrieg durch zahlreiche öffentliche Aufträge und durch seine Lehrtätigkeit an der Düsseldorfer Kunstakademie entscheidenden Einfluss auf das Kunstgeschehen im Rheinland genommen. Die in wechselnden Abschnitten gezeigte Kollektion zeitgenössischer Kunst setzt in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit Werken u.a. von Joseph Beuys, Christo, Yves Klein, Gerhard Richter und Günther Uecker ein und führt bis in die unmittelbare Gegenwart, für die Namen wie Stephan Balkenhol, Lothar Baumgarten, Martin Creed, Peter Fischli / David Weiss, Günther Förg, Isa Genzken, Franz Gertsch, Andreas Gursky, Richard Long, Mario Merz, Thomas Ruff, Richard Serra, Thomas Struth, Mark Tansey und Jeff Wall stehen. Besonders hervorzuheben ist ferner die in ihrer Dichte und Qualität einzigartige Gruppe mittelalterlicher Holzskulpturen vom Niederrhein sowie die herausragende Kollektion frühneuzeitlicher Graphik, die Sammlung Robert Angerhausen.

Nicht nur zum Kunstgenuss, auch zu Gaumenfreuden lädt das Museum Kurhaus Kleve ein: Im Café Moritz auf der Dachterrasse kann man sich bei Kaffee und Kuchen oder bei einem kleinen Imbiss am Ausblick auf die historischen Parks erfreuen.
Das Museum zeigt regelmäßig Wechselausstellungen zur modernen und zeitgenössischen Kunst.

Sparkasse Kleve – Partner des Museum Kurhaus Kleve
WDR 3 – Kulturpartner des Museum Kurhaus Kleve
www.crossart-route-moderne-kunst.de
Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 11-17 Uhr
24., 25., 31.12. und 1.1. sowie Rosenmontag geschlossen

Eintritt

Erwachsene 3,50 Euro
Ermäßigungsberechtigte
2,– Euro
Familien 7,– Euro
Gruppen ab 15 Personen p.P. 2,50 Euro

Verbundkarte mit B.C. Koekkoek-Haus
4,50 Euro (Erwachsene)
3,– Euro (Ermäßigungsberechtigte)
8,– (Familien)
3,– (Gruppen p.P.)

Mitglieder des Freundeskreises Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. sowie Schüler im Klassenverband haben freien Eintritt.

Wegbeschreibung mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Vom Bahnhof Kleve (jede halbe Stunde Züge von / nach Düsseldorf) Buslinie 58 Richtung Nimwegen, Haltestelle “Forstgarten”.

Wegbeschreibung für Autofahrer

A 57 Köln-Nimwegen, Abfahrt “Kleve / Goch-West”. B 9 bis Ortseingang Kleve, dann Ausschilderung in Richtung Nimwegen folgen. Das Museum liegt an der Tiergartenstraße (B 9) in Fahrtrichtung Nimwegen auf der linken Straßenseite.

A 3 Köln-Arnheim, Abfahrt “Emmerich / Kleve”. B 220 bis Ortseingang Kleve, dann Ausschilderung in Richtung Nimwegen folgen. Das Museum liegt an der Tiergartenstraße (B 9) in Fahrtrichtung Nimwegen auf der linken Straßenseite.

Kontakt:

info@museumkurhaus.de

www.museumkurhaus.de