Karte vom Rheinland

Neuerscheinungen, Tagungen, Weiterbildung

Hinweise – in loser Folge – auf Neuerscheinungen, Tagungen, Weiterbildung, etc.

Neuerscheinungen

2018

Kulturelle Übersetzer
Kunst und Kulturmanagement im transkulturellen Kontext
Hg. von Christiane Dätsch
Bielefeld 2018, 418 S.
ISBN 978-3-8376-3499-0
Sind Künstler und Kultureinrichtungen kulturelle Übersetzer? Welche Rolle spielen Konzepte wie jenes der Transkulturalität? Die Beiträge des Bandes stellen das Thema der (trans-)kulturellen Übersetzung in den Mittelpunkt und schlagen eine Brücke zwischen Kunst und Kulturbetrieb. Dafür ist der sogenannte Cultural Turn ebenso relevant wie neueste Erkenntnisse aus Kulturbetrieb und -management. Neben transkulturellen Phänomenen in bildender Kunst, Musik, Literatur und Theater widmen sich die Beiträge der Kulturvermittlung auf Festivals, in Museen, Theatern, Bibliotheken, Konzert- und Opernsälen. Ebenso werden Prozesse des (inter-)nationalen Kulturmanagements fokussiert, die von ihren Akteuren gleichfalls modifizierte Denkstrukturen verlangen.

2016

Bildung als Integrationstechnologie?
Neue Konzepte für die Bildungsarbeit mit Geflüchteten
Anselm Böhmer
Berlin 2016, 111 S.
ISBN 978-3-8376-3450-1
Erscheint auch als Online-Ausgabe: ISBN: 9783732834501

Teilhabeorientierte Kulturvermittlung
Diskurse und Konzepte für eine Neuausrichtung des öffentlich geförderten Kulturlebens
Hg. von Birgit Mandel
Bielefeld 20016, 287 S.
ISBN 3978-3-8376-3561-4
(Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
Deutschland ist geprägt durch eine der vielfältigsten Kulturlandschaften Europas. Dennoch erreichen öffentlich geförderte Kulturangebote oft nur einen kleinen, meist hochgebildeten und finanziell gut situierten Teil der Gesellschaft. Wie können Kulturinstitutionen zu Orten der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus, Generationen, kultureller und ästhetischer Präferenzen gemacht werden? Dieser Band liefert einen Überblick der empirischen Erkenntnisse zur Kulturnutzung und zu kulturellen Interessen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen sowie Ergebnisse zu den Wirkungen und Grenzen von Audience Development, zu neuen Kulturvermittlungsansätzen sowie zu Strategien der kulturellen Neuausrichtung einer Stadt oder Region durch kulturelles Community Building und beteiligungsorientierte Kulturentwicklungsplanung. Mit Beiträgen von Vera Allmanritter, Esther Bishop/Lea Fink/Albert Schmitt, Özlem Canyürek, Christoph Deeg, Stefan Fischer-Fels, Bill Flood/Eleonora Redaelli, Patrick S. Föhl/Gernot Wolfram, Max Fuchs, Alexander Henschel, Barbara Hornberger, Susanne Keuchel, Ulrich Khuon/Birgit Lengers, Lutz Liffers, Birgit Mandel, Angela Meyenburg/Miriam Kremer, Thomas Renz, Jens Schmidt und Anne Torreggiani sowie einem Interview mit Wolfgang Zacharias

Geflüchtete und Kulturelle Bildung
Formate und Konzepte für ein neues Praxisfeld
Hg. von Maren Ziese u. Caroline Gritschke
Bielefeld 2016, 440 S.
ISBN 978-3-8376-3453-6
Wie können Menschen, die auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Hunger und wirtschaftlicher Not in Deutschland ankommen, ihre Rechte auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe wahrnehmen? Was sind geeignete Formate der Kulturellen Bildung, um auf die Realität der Geflüchteten aufmerksam zu machen und um Vernetzung und Solidarisierung herzustellen?
Die Beiträge des Bandes gehen diesen Fragen nach und zeigen: Die Kulturelle Bildung ist ein Feld, in dem viele ambitionierte Projekte mit Geflüchteten realisiert werden. Das Phänomen Flucht bietet so Möglichkeiten für eine macht- und differenzsensible Veränderung von Kultur- und Bildungsinstitutionen und eröffnet Chancen für die Revision etablierter Handlungsroutinen.

Handbuch Museum
Geschichte, Aufgaben, Perspektiven
Hg. von Markus Walz
Stuttgart 2016, 417 S.
ISBN 978-3-476-02375-9
Inbegriff des Vergangenen oder moderne Publikumsmagneten? Dieses Handbuch stellt die Gedächtnisinstitution Museum in ihrem Selbstverständnis, in Theorie und gegenwärtigen Praxen professioneller Museumsarbeit vor. Die Museumsaufgaben Sammeln, Dokumentieren, Konservieren, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln geben die Gliederung vor. Einem historischen Überblick folgen Einblicke in die aktuellen Situationen und Diskurse der verschiedenen Museumstypen. Neben dem Entwicklungsstand der Museumswissenschaft gelten erweiternde Perspektiven der Ökonomie und der Soziologie des Museums: von Qualitätsmanagement bis zu Museen als Wirtschaftsfaktor, von Publikumsstrukturen bis zu Museen im Städtebau.

Hin und her – Dialoge in Museen zur Alltagskultur
Aktuelle Positionen zur Besucherpartizipation
Hg. von Leo von Stieglitz und Thomas Brune
Bielefeld 2015, 144 S., kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN 978-3-8376-2761-9
Wie können Besucher_innen aktiv in die museale Arbeit eingebunden werden? Welche Erfahrungswelten und Wahrnehmungsmuster spielen hierbei eine Rolle?
Fachleute aus Museen des In- und Auslands sowie von angrenzenden Instituten berichten aus der Praxis und stellen ihre Modelle vor. Die Beiträge reichen von grundsätzlichen Fragen der Wahrnehmungspsychologie bis zu erprobten Umsetzungen von Neueinrichtungen und behandeln u.a. die Themen Perzeption, Dialog, Emotionen, Authentizität, Medien, Szenografien und Social Media.
Die Beiträge zeigen: Erst wenn man Partizipation ernst nimmt und in einen Dialog mit den Besucher_innen eintritt, kann ein anderes, ausgewogeneres Verhältnis zwischen Museen und ihren Kunden entstehen.

Museen verstehen
Begriffe der Theorie und Praxis
Hg. von Heike Gfrereis u.a.
Göttingen 2015, 103 S.
ISBN 978-3-8353-1520-4
(marbacher schriften. neue folge; 11)
So sehr man über die Funktionen und Eigenheiten des Museums und seiner Ausstellungen auch nachgedacht hat – die Begriffe, in denen das geschehen ist, sind bis heute nebulös und von vielen unausgesprochenen Vorannahmen bestimmt.
Sieben zentrale Begriffe – von Archiv bis wissen – werden in ihrem Bezug auf das Museumswesen detailliert betrachtet.

2013

Kafkas Gabel
Überlegungen zum Ausstellen von Literatur
Hg. von Katerina Kroucheva u.a.
Bielefeld 2013, 328 S.
ISBN 978-3-8376-2258-4 |
(Edition Museum Bd. 6 Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
Wie kann man Literatur ausstellen? Welchen wissenschaftlichen, pädagogischen oder ästhetischen Anspruch erhebt eine Literaturausstellung?
Dieser Band zeigt: In Zeiten, in denen sich literaturwissenschaftliche Konzepte die Verräumlichung literarischer Strukturen auf die Fahnen schreiben, ist die “Aura” ein wichtiger Terminus technicus auf dem Gebiet der Literaturvermittlung.
Welche Orte, Gegenstände oder Persönlichkeiten kommen als Aura-Träger in Frage? Welche Bedeutungszuschreibungen erfährt die Authentizität? Zu welchem Zweck und mit welchen Folgen wird “auratisiert”? Diesen Fragen widmen sich die Beiträger aus der Literaturwissenschaft und der Ausstellungspraxis, die Formen der Literaturvermittlung im Spannungsfeld zwischen Autor, Text und Rezipienten reflektieren.

Neuzugänge
Museen, Sammlungen und Migration. Eine Laborausstellung
Hg. von Lorraine Bluche u.a.
Bielefeld 2013, 200 S.
ISBN 978-3-8376-2381-9
(Reihe Kultur- und Museumsmanagement)
Museen sammeln das kulturelle Erbe einer Gesellschaft. Aber wie sieht es mit dem kulturellen Erbe der Einwanderer aus?
Inzwischen wird anerkannt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Aber spiegelt sich diese Tatsache auch in den Museen wider? Und was verstehen wir eigentlich unter “Migrationsgeschichte sammeln”? Vier Berliner Museen – das Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg, das Stadtmuseum Berlin, das Museum der Dinge und das Museum für Islamische Kunst – sowie das Forschungsprojekt “Experimentierfeld Museologie” der Technischen Universität Berlin haben mit einer Laborausstellung Antworten auf diese Fragen gesucht.
In diesem Sammelband reflektieren die Kuratorinnen und Kuratoren das Projekt und setzen innovative Impulse innerhalb der Debatte zur Musealisierung der Migration.

2012

Das partizipative Museum
Zwischen Teilhabe und User Generated Content. Neue Anforderungen an kulturhistorische Ausstellungen
Hg. von Susanne Gessner, Martin Handschin, Angela Jannelli, Sibylle Lichtensteiger
Bielefeld 2012, 304 S.
ISBN 978-3-8376-1726-9
(Reihe Kultur- und Museumsmanagement)
Was macht ein “partizipatives Museum” aus? Was ist wirklich neu an diesem Konzept? Und wie wirkt sich eine solche Ausrichtung der Museumsarbeit auf die Institution selbst aus?
Die in diesem Band präsentierten interdisziplinären Beiträge bieten einen umfassenden Überblick darüber, wie und warum kulturhistorische Ausstellungen zu sozialen Räumen werden und welchen individuellen und gesellschaftlichen Mehrwert partizipative Museumsarbeit bietet. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen konkrete Anwendungsmöglichkeiten und reflektieren die Konsequenzen einer gegenwartsorientierten und partizipativen Herangehensweise für das Selbstverständnis des Museums und die Ausgestaltung seiner (klassischen) Aufgaben.

Die perfekte Ausstellung
Ein Praxisleitfaden zum Projektmanagement von Ausstellungen
Barbara Alder, Barbara den Brok
Bielefeld 2012, 264 S., Ill.
ISBN 978-3-8376-1489-3
Mit diesem Praxisleitfaden wird es einfach, ein Ausstellungsprojekt zu planen und erfolgreich umzusetzen. In verständlicher Sprache werden die theoretischen und praktischen Grundlagen des Projektmanagements von Ausstellungen vermittelt. Das Buch stellt die verschiedenen Planungsphasen und Meilensteine systematisch vor und gibt seinen Nutzerinnen und Nutzern wertvolle Tipps und Methoden an die Hand. Die zahlreichen Checklisten und Arbeitsvorlagen unterstützen die Planung Schritt für Schritt.
In zehn Interviewporträts schildern Expertinnen und Experten aus großen Museen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein ihre Erfahrungen und veranschaulichen die vielfältige Praxis des Projektmanagements in Ausstellungen.

Wort-Räume, Zeichen-Wechsel, Augen-Poesie
Zur Theorie und Praxis von Literaturausstellungen
Hg. von Anne Bohnenkamp u. Sonja Vandenrath
Göttingen 2012, 288 S., Ill.
ISBN 978-3-8353-0796-4
Literaturhäuser, Archive und Bibliotheken setzen zunehmend auf Ausstellungen als Medium der Präsentation literarischer Texte und ihres Umfeldes. Das Spektrum reicht von der klassischen Vitrinen- bis hin zur opulenten Multimediaschau. In dem reich bebilderten Sammelband betrachten namhafte Experten das Phänomen “Literaturausstellung” unter kultur-, literatur- und medienwissenschaftlichen Gesichtspunkten.
Daneben präsentieren Kuratoren und Gestalter unter anderem folgende Ausstellungen: James Joyce und William Butler Yeats (Dublin 2004 und 2006); Sigmund Freud (Berlin 2006); Arno Schmidt (Marbach 2006) Arthur Schnitzler (Wien 2006); Robert Walser (Frankfurt, Berlin, Prag, Bern 2006/2007); Samuel Beckett (Paris 2007);Walter Kempowski (Berlin 2007); Pier Paolo Pasolini (Zürich, Berlin 2009).
In einem dritten Teil wird die 2010 im Frankfurter Goethe-Haus gezeigte Ausstellung “Wie stellt man Literatur aus? Sieben Vorschläge zu Goethes ‘Wilhelm Meister'” dokumentiert, die das Spektrum der Möglichkeiten auf professionellem, diskursivem und kreativem Niveau experimentell erkundschaftet.
Mit Beiträgen von: Sabiene Autsch, Luca Crispi, Bernhard Dotzler, Bernhard Echte, Rose Epple, Aris Fioretos, Susanne Fischer, Friedrich Forssman, Heike Gfrereis, Roman Hess, Peter Karlhuber, Andreas Käuser, Diethard Keppler, Heinz Kriesi, Nathalie Léger, Nicola Lepp, Christian Metz, Evelyne Polt-Heinzl, Ulrich Raulff, Simone Schmaus, Erhard Schütz, Peter Seibert, Detlef Weitz, Uwe Wirth, Sabine Wolf

2011

Die Stadt und ihr Gedächtnis
Zur Zukunft der Stadtmuseen
Hg. von Claudia Gemmeke u. Franziska Nentwig
Bielefeld 2011, 172 S.
(Schriften zum Kultur- und Management)
ISBN 978-3-8376-1597-5
Der Lebensraum Stadt verändert sich und mit ihm seine museale Repräsentation. Die Notwendigkeit, diese jüngeren Entwicklungen dar- und auszustellen, fordert das Stadtmuseum heraus, ebenfalls in Bewegung zu kommen und andere Akzente in der Präsentation von Stadtgeschichte zu setzen.
Dass und in welcher Weise dies geschehen kann, zeigen die Beiträge des Bandes auf. Dabei entsteht ein plastisches Bild des Stadtmuseums der Zukunft.
Tagungspublikation der gleichnamigen Veranstaltung des Stadtmuseums Berlin 2009.

Nachhaltige Entwiclung in Kulturmanagement und Kulturpolitik
Ausgewählte Grundlagen und strategische Perspektiven
Hg. von Patrick S. Föhl, Patrick Glogner-Pilz, Markus Lutz, Yvonne Pröbstle
Wiesbaden 2011, 289 S.
ISBN 978-3-531-17353-5
“Grundorientierung Zukunft” lautet das Leitbild des Sammelbandes, der sich mit dem Thema der nachhaltigen Entwicklung in Kulturmanagement und Kulturpolitik auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die “Nachhaltigkeitsdiskussion” – obgleich in vielen gesellschaftlichen Bereichen schon eine Selbstverständlichkeit – für den Kulturbetrieb erst noch entdeckt werden muss. Dementsprechend widmen sich die Herausgeber und Autoren zunächst den theoretischen Grundlagen des Begriffs “Nachhaltigkeit” und seiner Relevanz in kulturmanagerialen und kulturpolitischen Kontexten. Darauf aufbauend werden strategische Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung des Kulturbetriebs anhand ausgewählter Bereiche – wie zum Beispiel Besucherorientierung, Kulturfinanzierung und Evaluation – aufgezeigt und diskutiert.

Die Praxis der Ausstellung
Über museale Konzepte auf Zeit und auf Dauer
Hg. von Tobias G. Natter, Michael Fehr, Bettina Habsburg-Lothringen
Bielefeld 2011, 280 S.
(Schriften zum Kultur- und Management)
ISBN 3-8376-1862-5
Welche Konzepte und Erzählformen bestimmen heute Dauer- und Sonderausstellungen? Wodurch unterscheiden sie sich und wie greifen sie ineinander? Was bedeuten ständige und temporäre Ausstellungen für die Identität und öffentliche Wirkung eines Hauses? Die Praxis zeigt, dass die Grenzen zwischen beiden Formaten zunehmend verschwimmen: Dauerausstellungen wirken beschleunigt und instabiler, während Sonderausstellungen in neuer Weise mit dem eigenen Sammlungsbestand arbeiten und Altbekanntes neu befragen. Der Band diskutiert diese aktuellen Fragestellungen anhand theoretischer Überlegungen und konkreter Beispiele aus der Praxis.

Sicherheit für Kulturgut!
Innovative Entwicklungen und Verfahren, neue Konzepte und Strategien
Hg. von Hartmut John und Susanne Kopp‑Sievers
Bielefeld 2011, 167 S., Ill.
(Schriften zum Kultur- und Musemsmanagement)
ISBN 3‑993127‑68‑8
Es wird immer deutlicher, dass die Lebensdauer von Kunst- und Kulturgut durch die Schaffung konservatorisch und sicherungstechnisch optimierter Umweltbedingungen gezielt beeinflusst werden kann. Inzwischen hat sich allerdings die Sicherheitstechnik für kulturelles Sammlungsgut zu einem komplexen, schwer überschaubaren Fachgebiet entwickelt, das sich Laien nicht mehr ohne Weiteres erschließt. Der vorliegende Band vermittelt einen Überblick über diese Thematik und gibt praktische Handreichungen zur Sicherung des eigenen Kunst- und Kulturguts.

Museumsshop-Management
Einnahmen, Marketing und kulturelle Vermittlung wirkunsvoll steuern. Ein Praxis-Guide
Hartmut John, Peter Leimgruber
Bielefeld 2011, 344 S., zahlr. Ill
(Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
ISBN 978-3-8376-1296-7
Obwohl kommerzielle Warenangebote die älteste »Nebeneinnahme« der Museen sind, stellen sie bislang erst für wenige Häuser eine lukrative Einnahme- und Finanzierungsquelle dar. Zu selten gelingt es, das Warenangebot überzeugend und wirkungsvoll in ein zeitgemäßes, strategisch ausgerichtetes Museumskonzept einzupassen, das den Museumsshop in den perspektivischen Zielsetzungen und im Museumsmanagement verankert und einen essentiellen Beitrag zur Profilierung und zum Markenaufbau leistet.
Wie integriert man das Aufgabenfeld wirkungsvoll in den Museumsbetrieb? Wie wird der Shop zum unverzichtbaren Leistungsträger der Museumsarbeit?
Im Zentrum dieses Praxis-Guides steht die verständliche und systematische Vermittlung des betriebswirtschaftlichen Know-hows, das unverzichtbar ist für ein professionelles Produktangebot und die profitable Führung von Museumsshops. Auch andere wichtige Themen – z.B. Integration ins Museumskonzept, Shop-Gestaltung, effektive Marketing- und Promotionsmaßnahmen oder Fragen zur Organisations-, Rechts- und Betriebsform – werden nicht vernachlässigt.
Die Leser lernen die aktuellen Leistungsstärken und -schwächen des Shop-Angebots anhand aussagekräftiger Vergleichsgrößen zu identifizieren; Optimierungsfelder wie Sortiment, Preise, Erscheinungsbild, Service u.a. genau zu durchleuchten; strategische Alternativen wie konzeptionelle Neuausrichtung oder Erweiterung (z.B. Online-Museumsshop) in den Planungshorizont einzubeziehen.

Lernort Literaturmuseum
Beiträge zur kulturellen Bildung
Hg. von Burckhard Dücker und Thomas Schmidt
Göttingen 2011, 184 S.
ISBN 978-3-8353-0848-0
Einem ebenso genuinen wie gefährdeten Ort kultureller Bildung nähert sich dieser Band aus kulturwissenschaftlicher, pädagogischer, psychologischer, schul- und museumspraktischer Sicht.
Vor dem Hintergrund von Medienrevolution, Bildungsreform und Integrationsdebatte fragt der Band nach der theoretischen Reichweite und der praktischen Machbarkeit einer Einbindung des Literaturmuseums in die Schulcurricula. Darüber hinaus untersuchen die Autoren die Bedingungen, unter denen Dichterhäuser und literarische Ausstellungen überhaupt Orte kultureller Bildung bleiben können. Der Band profitiert dabei vom produktiven Austausch kulturwissenschaftlicher, museologischer, pädagogischer und psychologischer Perspektiven. Die Anwendungsbeispiele verweisen auf langjährige Erfahrungen und gegenwärtige Projekte verschiedener Museen, umfassen Bildungsgänge vom Kindergarten bis zum Gymnasium und schließen – am Beispiel des Marbacher Literaturmuseums der Moderne – auch die Sonderschulpädagogik ein. Die einzigartige Literaturlandschaft Baden-Württembergs bildet den empirischen Hintergrund, der Band nimmt jedoch Bildungspläne und literarische Räume der ganzen Bundesrepublik in den Blick.

2010

Das Schau‑Depot
Zwischen offenem Magazin und Inszenierung
Hg. von Tobias G. Natter, Michael Fehr, Bettina Habsburg‑Lothringen
Bielefeld 2010, 171 S., Ill.
ISBN 978‑3‑8376‑1616‑3
Wann und warum werden museale Magazine als eigene Funktions- und Bauteile von Museen erstellt? In welchem Verhältnis stehen Schaudepots zu den übrigen Formen der musealen Präsentation? Nach welchen Kriterien können Objekte in ihnen geordnet werden? Wie ist der gegenwärtige Trend, die Magazine zu öffnen, museologisch einzuordnen? Die Beiträge im Band stellen sich diesen Fragen und verknüpfen dabei grundsätzliche museologische Überlegungen mit konkreten Beispielen aus der Praxis. Dokumentation der Fachtagung “Die Ordnung der Dinge: das Schaudepot”, 4. März 2010 in Bregenz im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Relaunch. Das Museum Neu Denken”, die das Vorarlberger Landesmuseum anlässlich seiner inhaltlichen und baulichen Neukonzeption in Zusammenarbeit mit der Museumsakademie Joanneum und dem Institut für Kunst im Kontext, UDK Berlin, organisierte.

Museumsanalyse
Methoden und Konturen eines neuen Forschungsfeldes
Hg. v. Joachim Baur
Bielefeld 2010, 287 S.
(Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement)
Wie lassen sich Museen wissenschaftlich untersuchen? Welche methodischen Ansätze stehen zur Verfügung? Wie sind diese mit Gewinn einzusetzen?Die Beiträge dieses Buches stellen erstmals eine relevante Auswahl von Methoden zur Untersuchung der schillernden Institution Museum vor. Internationale Experten und Expertinnen verschiedener Disziplinen führen in die jeweiligen theoretischen Grundlagen und forschungspraktischen Herangehensweisen ein. Der Band dient so als analytischer »Werkzeugkasten« zur Bearbeitung von Fallstudien und gibt wichtige Anstöße zur Grundlagendiskussion im boomenden Feld der Museumswissenschaft.

Urheberrechte in Museen und Archiven
Hg. von Winfried Bullinger, Markus Bretzel, Jörg Schmalfuß
Baden-Baden 2010, 106 S.
ISBN 978-3-8329-5918-0
Die Digitalisierung von Beständen ist in den meisten Museen und Archiven längst gängige Praxis und bringt enorme Chancen mit sich. Doch der rechtliche Rahmen ist kompliziert. Was darf das Archiv oder das Museum mit den Digitalisaten alles machen? Welche Bestände können ohne Rechteklärung verwertet werden? Wer ist bei einer etwaigen Rechteklärung Ansprechpartner und was ist zu beachten?
Der Band “Urheberrechte in Museen und Archiven”, im Dialog zwischen Museums- bzw. Archivfachleuten und Juristen entstanden, systematisiert alle wichtigen Fragen aus der Museumspraxis und stellt anschaulich juristische Lösungen bereit. So werden anhand von Bildbeispielen der Begriff des Lichtbildes und des Lichtbildwerkes veranschaulicht, es wird umrissen, welche Form der Verwertung an elektronischen Leseplätzen und Terminals möglich ist und welche Dateien per E-Mail verschickt oder ins Internet gestellt werden dürfen.
Die wichtigen Hinweise zur Rechteklärung und zum Umgang mit Verwertungsgesellschaften ergänzen die durchgängig vorgeschlagenen Vertragsmuster und Musterklauseln.
Das so entstandene Handbuch mit
-seinen vielen Beispielen aus der Praxis,
-der prägnanten Darstellung mit Merksätzen, Checklisten und Vertragsmustern sowie
-seiner Konzentration auf das Wesentliche
ist für Juristen wie juristische Laien ein profunder Wegweiser in allen wichtigen Fragen.

Kultur 2.0
Neue Web-Strategien für das Kulturmanagement im Zeitalter von Social Media
Hg. von Hans Scheurer und Ralf Spiller
Bielefeld 2010, 316 S.
ISBN 978-3-8376-1352-0
Interaktive Web-2.0-Tools wie Blogs oder Twitter haben einen Paradigmenwechsel vollzogen. Die bisher praktizierte, klassische Einweg-Kommunikation verliert an Bedeutung. Stattdessen sammeln sich Interessierte in sozialen Netzwerken, um sich auszutauschen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für das Kulturmarketing.
Erstmalig für den deutschsprachigen Raum führt dieser reich bebilderte Band in die kultur- und medientheoretischen Grundlagen ein und stellt aktuelle Entwicklungen sowie Trends vor. Am Beispiel erfolgreicher Projekte werden die Potenziale von Web-2.0-Strategien für Kultureinrichtungen verdeutlicht. Anschaulich und praxisnah wird gezeigt, wie Kulturmanager/-innen mithilfe von Online-Tools Beziehungen zu neuen Zielgruppen knüpfen und vertiefen können. Eine wertvolle Handreichung für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, die die Chancen des Web 2.0 nutzen möchten.

Museen und Lebenslanges Lernen
Ein europäisches Handbuch
Hg. vom Deutschen Museumsbund e.V.
Berlin 2010
ISBN 978-3-9811983-5-5
Die Bedeutung des Museums als Lernort steht im Fokus dieser Publikation, die vom Deutschen Museumsbund gemeinsam mit der Universität Hildesheim herausgebracht wurde. Das Handbuch versteht sich als Instrument zur Planung von Vermittlungsprogrammen und deren Umsetzung sowie zur längerfristigen Konzeptplanung und Umstrukturierung im Bereich der Vermittlungsabteilungen. Die Publikation basiert auf der Originalversion “Lifelong Learning and Museums – A European Handbook”, die 2006 herausgegeben wurde. Die deutschsprachige aktualisierte Version enthält zusätzlich Best-Practice-Beispiele aus der Vermittlungsarbeit von Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Liste deutschsprachiger Literatur sowie eine Sektion mit Links ergänzt die Publikation.

2009

Die Musealisierung der Migration
Einwanderungsmuseen und die Inszenierung der multikulturellen Nation
Joachim Baur
Bielefeld 2009, 404 S.
(Reihe Kultur- und Museumsmanagement)
ISBN 978-3-8376-1264-6
Die Musealisierung der Migration hat Konjunktur. Mit kritischem Blick untersucht dieses Buch nun erstmals Formen und Funktionen der verstärkten Repräsentation von Migration in Museen und Ausstellungen. Wie wird die multikulturelle Gesellschaft im Museum inszeniert? Welche Interessen und Konflikte treten dabei zutage? Was lässt sich aus Projekten in Übersee für Deutschland und Europa lernen? Mit der Diskussion solcher Fragen leistet die Studie, die sich gleichermaßen an Kulturwissenschaftler, Kulturpolitiker und Museumsmacher wendet, einen wichtigen Beitrag zur Debatte um Geschichtspolitik und Erinnerung in der Einwanderungsgesellschaft.

Visionen für Generationen
Kommunale Strategien im demografischen Wandel aus kultureller Perspektive
Hg. von Karl Ermert und Almut Fricke. Bundesakademie für kulturelle Bildung
Wolfenbüttel 2009, 146 S.
(Wolfenbütteler Akademie-Texte Bd. 38)
ISBN 978-3-929622-38-6
Dokumentation der gleichlautenden Tagung des Instituts für Bildung und Kultur e.V. Remscheid in Kooperation mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel vom 25. bis 26. August 2008

2008

Bild, Buch und Arche
Bibliothek und Museum im 21. Jahrhundert
Klaus-Dieter Lehmann. Mit einem Vorwort von Hermann Parzinger
Berlin 2008
Wer lange und erfolgreich wie Klaus-Dieter Lehmann Bibliothek und Museum, die großen Organisationen unseres kollektiven Gedächtnisses, zwischen Kultur und Politik geführt hat, der hat – wie nach einer langen Reise – “was zu erzählen”. Von Kultur und Identität, von Weltkunst, von kulturellem Erbe, von Beutekunst, Raubkunst und Restitution, von Renovierung und Rekonstruktion, von Politik und Geld. Dies ist eine Zwischenbilanz des ehemaligen Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und des neuen Präsidenten des Goethe-Instituts.

Das Museum als Marke
Branding als strategisches Managementinstrument für Museen
Hg. von Hartmut John und Bernd Günther
Bielefeld 2008, 192 Seiten, Ill.
(Publikation der Abteilung Museumsberatung Nr. 22 Landschaftsverband Rheinland)
ISBN 3-89942-568-0
Aufsätze zu den Themenbereichen:
Die Museen betreten die >Markenzone< – Aspekte, Dimensionen, Implikationen
Ansätze, Methoden und Instrumente des Brandings
Branding und Markenentwicklung in der Museumspraxis

Technik – Faszination und Bildung
Impulse zur Museumspraxis, Didaktik und Museologie
Hg. von Arnold Vogt und Hans-Ulrich Niemitz
München 2008, 340 S. , reich bebildert und mit umfangreichem Literaturverzeichnis
(Reihe Wunderkammer, Bd. 4)
ISBN 3-932704-79-7, 42,- Euro
Mit Aufsätzen von Hans-Ulrich Niemitz, Arnold Vogt, Ludolf v. Mackensen, Ulf Hashagen, Rolf Wirtgen, Manfred Tunn, Jürgen Teichmann, Michael Matthes, Andreas Kuntz, Arne Steinert, Jörg Feldkamp, Thomas Parent, Gottfried Zirnstein, Martin Eberle, Gebriele Stöger, Dorlies Blume und Peter Fasnacht.
Mit der Ausbreitung vielfältiger Ansätze und Positionen, die den derzeitigen Diskussionsstand bestimmen, hat dieser umfassende Band der Reihe “Wunderkammer” den Rang eines Standardwerkes erhalten. Der Bogen spannt sich von theoretischen Fragestellungen bis hin zu geschichtlichen Analysen und Fragen heutiger musealer Präsentation von Technik. Die umfangreiche kritische Einführung von Arnold Vogt setzt für künftige museologische Wissenschaftsarbeit Maßstäbe.
MIT EINEM BEITRAG ZU 100 JAHREN MUSEEN IM FILM! (zur Ergänzung gibt es eine Filmografie des Museums 1900-1998 von Peter Fasnacht im Portal www.museum-aktuell.de kostenlos zum Download)
Das Buch wendet sich an alle Personen, die an Industrie- und Technikgeschichte interessiert sind, an Museumspädagogen, Museumsberater, Ausstellungsdesigner und Museologen. Durch die Bandbreite der Themen eignet es sich auch für Museumsshops.

Museen neu denken
Perspektiven der Kulturvermittlung und Zielgruppenarbeit
Hg. von Hartmut John und Anja Dauschek
Bielefeld 2008, 281 Seiten, Ill.
(Publikation der Abteilung Museumsberatung Nr. 26 Landschaftsverband Rheinland)
ISBN 3-89942-802-1

RESTAURO – Restauratoren Handbuch 2008/2009
Hg. von Friedrike Klemm
Callwey Verlag, München
160 Seiten, 40 Abbildungen
ISBN 978-3-7667-1754-2
Enthält u.a. Adressen und Fragen zu Aus- und Weiterbildung, Organisationen, Werkstätten, Instituten, Museen, Denkmalpflege, Archiven, Fördermitteln, Fachmessen und -medien

2007

ENT-SAMMELN – Neue Wege in der Sammlungspolitik von Museen
Verschenken, Tauschen, Verkaufen, Verbrauchen, Entsorgen
Hg. von Dirk Heisig
Aurich 2007, 131 Seiten, Ill.
ISBN 3-932206-65-7
- Situtationsberichte aus Deutschland
– Bestandsaufnahmen aus Europa
– Internationale Richtlinien und Materialien

Museumsmarke & Markenpersönlichkeit
Die Konzeption der besucherorientierten Markenpersönlichkeit von Kunstmuseen
Thomas Rohde
Marburg 2007, 241 Seiten
ISBN 978-3-8288-9392-4
Das MoMa in New York oder der Louvre in Paris sind Beispiele für weltweit erfolgreiche Museumsmarken mit unverwechselbarem Charakter. Doch nicht nur prominente Kunstmuseen können durch einzigartige Markenpersönlichkeit an Kontur bei potenziellen Besuchern, Medien oder Förderern gewinnen.
Thomas Rohde stellt in diesem Buch die konzeptionellen Grundlagen für den Aufbau einer besucherorientierten Markenpersönlichkeit von Kunstmuseen vor. Museumspraktikern, Kulturmanagern und Kulturpolitikern sowie Wissenschaftlern zeigt er die Notwendigkeit und Besonderheiten der Markierung von Museumsleistungen auf und beschreibt Möglichkeiten einer persönlichkeitsorientierten Markenführung.

 

Tagungen und Weiterbildung

MAI-Tagung / “museums and the internet”
15./16. Mai 2017

Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
Museumsmeile Bonn
Adenauerallee 160
53113 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 9122-102
Tel.: +49 (0) 228 9122-0 (Zentrale)
Fax.: +49 (0) 228 9122-212
Mail: info@zfmk.de

Programm MAI-Tagung 2017